30. Mai 2026
Nach einer Nacht voller Sturm und Selbstzweifel zeigt sich der Himmel wieder strahlend – und wir merken: Nicht nur unser Wohnwagen hat ein paar Jahre auf dem Buckel. Zwischen Wehmut, Gelassenheit und einem scharfen Balkan‑Abendessen ziehen wir Bilanz über 16 Jahre Schneckenhaus‑Abenteuer und darüber, wie man auf acht Quadratmetern Frieden schließt – immer wieder.
29. Mai 2026
Ein Abreisetag wie aus dem Lehrbuch: erst bezwingt der Reiseleiter in Marburg die Steilrampe an der Ausfahrt des Campingplatzes, dann klappt er auf der Autonahn auf halber Strecke zusammen wie ein müder Dackel. In Dransfeld tauschen wir Sonne gegen Schatten – und am Abend tanzt die Markise im Orkan, während der Reiseleiter den Blog streicht und hofft, dass der Wohnwagen stabiler bleibt als .sein Zeitplan
28. Mai 2026
Ein Morgen, an dem wir der Sonne hinterherlaufen, ein Frühstück auf der Wiese wie bei Mutter Grün, ein Reiseleiter mit schlappen Akkus und eine Muddi, die aus einem simplen Kartoffelsalat ein Oma‑Gedächtnisgericht zaubert – so beginnt unser vermeintlicher Faulenzertag. Statt Müßiggang gibt’s Fahrradinspektion, Wohni‑Reinigung, Wäsche und Weiterreiseplanung. Am Ende sitzen wir zufrieden in unseren Liegestühlen, schlürfen Erdbeeren in Milch und schmieden Pläne für den letzten Zwischenstopp.
27. Mai 2026
Eine Nacht mit Kühllaster-Serenade, der Reiseleiter unausgeschlafen, die Muddi im Einsatzmodus, so beginnt unser Tag in Marburg. Wir erkunden die Stadt zwischen Unter- und Oberwelt, fahren Aufzug statt Schlossbahn, stolpern durch enge Gassen, trinken Eiskaffee gegen die Müdigkeit. Am Ende findet der Reiseleiter seine zweite Luft und radelt auf dem Lahnradweg – und wir beide finden uns am Abend wieder beim "Schobbe Äppelwoi" vorm Wohnwagen, bis die Müdigkeit uns endgültig einkassiert.
26. Mai 2026
Wir fliehen aus dem Schmudddel-Camping Heidenfahrt, überstehen den Frankfurter Autobahn-Dschungel, verirren uns kurz in Marburgs Innenstadt und landen schließlich auf einem Campingplatz, der uns mit Sonne, Ruhe, Apfelwein und einem Metzger-Schnäppchen empfängt. Manchmal führt der schönste Weg genau dahin, wo man noch nie war.
25. Mai 2026
Pfingstmontag am Heidenfahrter Altrhein: Die Sonne brennt, die Beine sind müde, die Hintern beleidigt – und wir zwei sitzen da, frühstücken uns vom Morgen in den Mittag und überlegen, wohin die Reise morgen gehen soll. Mosel? Ahr? Lahn? Nichts ist entschieden, alles ist möglich. Nur eines steht fest: Heimfahren ist keine Option. Wir hängen die verregneten Tage vom Tourbeginn hinten dran – Camperehrenwort.
24. Mai 2026
Pfingstsonntag, Sonne satt und kein Wölkchen in Sicht – der perfekte Tag für eine Radtour, die diesmal tatsächlich funktioniert. Keine Brückenpanik, kein Navi‑Zoff, kein bisschen Radweg‑Chaos und jede Menge Schweiß. Wir verzichten auf Rüdesheim und landen in Geisenheim, genießen Eis, Espresso und Rosé, und beenden den Tag mit Schweinefilet im Camp. Kurz gesagt: ein Feiertag, wie wir ihn uns wünschen – mit Sonne, Humor und einer Prise Selbstironie
23. Mai 2026
Was als gemütliche Radtour am Rhein begann, endete in einer Mischung aus Brückenfrust, Navi‑Zoff, hitzebedingtem Orientierungsschwund und einer Muddi, die Mainz schon am Ortsschild den Krieg erklärte. Wir haben uns verfahren, verquatscht, verärgert – und am Ende doch wieder versöhnt, mit Rheinblick, Bockwurst und einem Pfannkuchen als seelischem Erste‑Hilfe‑Paket. Ein Tag, wie ihn nur unsere zweiköpfige Reisegruppe hinbekommt.
22. Mai 2026
Nach einer Nacht auf einem Stellplatz, der eher nach Schotterwerk als nach Camping aussah, haben wir heute die Flucht ergriffen und uns durch den Pfingstverkehr gekämpft. Navi‑Zickerei, Muddi‑Kommentare und 30‑Grad‑Gluthitze inklusive. Am Ende stehen wir am Rhein – ohne Split, aber mit Aussicht.
21. Mai 2026
Wir verlassen Lohr mit Sonne im Herzen, fahren einen Umweg für den Familienfrieden und landen auf einem Stellplatz, der eher an Schottergrube als an Campingromantik erinnert. Aber wie immer: Wir machen das Beste draus.